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besteht. Der Hauptbcgriff wird durch diese Zergliederung undMenge der Merkmahle entweder dem Verstände anschaulichergemacht, oder der Empfindung näher gebracht. Z. B.: „Be»trachten wir nun Gott, als den Schöpfer des Ganzen, als denUrheber der Erde, als den Vater der Menschen, als den Be-gründer eines moralischen Weltplans, als den Richter allervernünftigen Wesen." —
Dubitatio. Eine verstellte Bedenklichkeit, vermag wel-cher der Redner sich den Schein gibt, als sey der Gegenstand,welchen er behandelt, so wichtig und groß, daß er selbst in Ver-legenheit gerathe und nicht zu entscheiden wage. Durch dieseMiene der Offenherzigkeit erwirbt sich der Redner vielZutrauen.So sagt z. B. Cicero in einer Rede: „Was mich betrifft,wahrlich, ich weiß nicht, wohin ich mich wende. Soll ich sa-gen, das bestochene Gericht sey von aller Schande frey?" —
Ellipse. Weglassung einiger Worte, da man im hefti-gen Affect nur die Hauptbegriffe ausdrückt, alle Neben-Jdeenaber und alle unbedeutenderen Umstände überspringt. Wenn sieverlängert und durch mehrere Sätze durchgeführt wird, erhältsie auch den NahmenJ n te r ru p ti o. Z. B.: „Nieder mit ih-nen! — Höre doch — welch einen Lärm der Feldherr macht!"
Shakespeare.
„Genug, o Jüngling! länger nicht!
Genug der Lieb' und Nuh!" Weisse.
Emphasis; besonders nachdrückliche Worte zur Ver-sinnlichung und Verstärkung eines Begriffs. Z. B.: Die To-desstille der Nacht.
Epanorthosis, Correctio. Absichtliche Unter-brechung der Wortfolge, um einen Begriff zu beschranken, zuerweitern oder zu berichtigen ; z. B.: „Wir wollen; doch waSwir? Der Herr will durch uns." - Moßheim.
Epitheta, Beyworter. Sie sind entweder nothwe n-dige, die zur Bestimmung eines Begriffs unentbehrlich sind,z. B.: das b e sch nitten e Papier; dasgebundene Buch;
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