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Narurtones Horen lassen, so heißt diese, sodann fehlerhafteFigur O »io matopöie; z. B.: das Koax der Frosche; dasn n g, u n g der Unken.
Die beste Nachbildung des Schalls und der physischen Be-wegung geschieht immer durch den künstlichen Gang der für ihreBezeichnung gewählten Worte.
Conduplicatio, Repetitio. Wiederhohlung ei-nes Wortes; und zwar auf dreyfache Art:
a) Epizeuxis, wenn das erste Wort sogleich wieder-hohlt wird; z. B.: „Täuschung, Täuschung »st oft die menschli-che Hoffnung."
K) Anaphora, wenn man mehrere Sätze mit demnähmlichen Worte anfängt; z. B.: „H i e r suchen wir Ehre;hier herrschen, hier geizen wir."
c) Epiphora, Wiederhohlung des nähmlichen Wor-tes, am Schluffe mehrerer Sätze, vorzüglich nach Fragen;z. B.: „Ich suchte ihn zu überzeugen; er schwieg. Ich bothalle Künste der Beredsamkeit auf; er schwieg. Ich versuchte^ihn durch Empfindung und Thränen zu gewinnen; aber — erschwieg." Oder: „Die peinlichen Untersuchungen, die manso eben in dem Vorhofe bey dem Tempel der Gotlinn Liberiasangestellt hat, sind dem Milo nachcheilig. Mit was für Scla-ven sind sie angestellt worden? Du fragst? Mit den Sclavendes Clodius. Wer hat sie zur Untersuchung verlangt? Appius.Wer hat sie vorgeführt? Appius. Aus welchem Hause? Ausdem Hälise des Appius. Cicero.
Da die Wiederhohlung immer nur sehr bedeutende Aus-drücke treffen darf, so zeigt sich von selbst, daß diese drey Fi-guren viel beytragen, der Rede Haltung zu geben, und dieAufmerksamkeit des Lesers oder Zuhörers auf die Haupt-Ideezu fixiren.
Cumulatio, Häufung der Merkmahle eines Gegen-standes. Sie ist verwandt mit der Figur, welche bey denRheto-ren D isrri bu ti o genannt wird, und dazu dient, um einenallgemeinen Begriff in die Theile aufzuldsen, aus welchen er