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hinführen, was über alle Dunkelheit erhaben ist; auf unserePflicht, auf unsere wahre Würde. — Oder: Man hat den ale-pandrischen Zeugen nicht geglaubt. „Wie? glaubte man ihnendenn nachher?" Nein. „Und warum nicht?" Weil sie jetztbejahten, was sie damahls leugneten. Cie.
Man nennt die Frage-Figur in diesem Fall Sub-j e c t i o n.
Es kann überdies; noch viele Fälle der verschiedenen An-wendung dieser Figur geben ; z. B.: um die Befriedigung un-geduldiger Sehnsucht auszudrücken. So singt Schiller:
Ist der holde Lenz erschienen?
Hat die Erde sich verjüngt? —
Ein Beyspiel der ganzen Macht dieser Figur gibt uns De-mosthenes in einer Stelle, in welcher er mit gehäuften Fragenauf die Zuhörer losstürmt und eindringt:
„Sagt, Männer von Athen! welche andere Zeit, welcheandere günstige Gelegenheit erwartet ihr? Wann werdet ihrthun, was Pflicht und Vortheil euch thun heißen, wofern ihr-es jetzt nicht thut? Hat nicht Philipp aller unserer Plätze sichbemächtiget? und wenn er, zu so vielen andern Eroberungen,nun noch Olynth hinzufügt, fühlen wir uns nicht deßhalb mitbrennender Scham bedeckt? Sie, die wir im Fall eines Angriffsbeschützen wollen, sind sie nicht angegriffen? Der, welcher sieangreift, ist er etwa nicht unser Feind? Oder hat er uns nichtunsere Besitzungen geraubt? Und was das Empörendste zu sa-gen ist, was edlern Seelen den heißesten Undank einflößenmuß —> ist er nicht Barbar? — Zweyte olynth. Rede.
- §. i5.
Ausruf.
Der Ausruf entsteht aus einem tieferschütterten Gemüthund aus mächtig aufgeregter Leidenschaft. Jede Empfindung,jeder Affect hat seine eigene Form des Ausrufs.
Ausruf der Klage: O der Arme!
Ausruf des Schmerzes: Welche Qual!
Philosoph. Abtheil. V. Band.
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