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convenit, ckives ost. yui parum hahst, seck <^ui pluscupil, pauper est. §eneoa.
Der Landmann klagt laut, der Hofmann seufzt in Ge-heim. Welche Traurigkeit beym Mangel! Welcher Ekel beymÜberfluß! Es fällt dem Großen eben so schwer, mit Vergnü-gen zu verschwenden, als dem Geringem mit Vorrheil zu ar-beiten. Joung.
Selbst die Geschichte kam in Banden, und Alexander hatkeinen Tenophon gefunden, weil dazu gehörte, daß kein Ale-xander seyn mußte. Herder.
Dieses Buch enthält viel Gutes und viel Neues — nurSchade, daß das Gute nicht neu, und das Neue nicht gut ist.
Lessing.
§. i3.
Ironie.
Sie besteht darin, daß man gerade das Gegentheil vondem sagt, was man denkt, um dadurch Personen oder Gegen-stände lächerlich zu machen; z. B. wenn man einen langweili-gen einsylbigen Menschen einen vortrefflichen Gesellschafternennt. Der höchste Reiz der Ironie liegt in ihrer besonder»!Feinheit, dabey sie aber doch nicht gar zu versteckt seyn darf.
Es gibt mehrere Arten der Ironie, wovon einige von denRhetorikern besondere Nahmen erhalten haben. Sie sind:
1. Asteismus, ein unerwartet angebrachter ironischerScherz. So sagt z. B. Cicero von einem gewissen Caninius,der durch einen einzigen Tag Consul war, er sey so wachsam ge-wesen , daß er während seines Consulats nicht eine Nacht ge-schlafen habe.
2 . Antiphrasis, die Benennung einer Sache vom Ge-gentheil. So nennt z. B. Cicero den Catilina einen zweytenBrutus.
3. Mimesis, spöttische Wiederhohluilg der Worte einesAndern.