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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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schuldige Mädchen wird dich wünschen, und du wirstauf ihrenAugen hangen, ein süßer, beseligender Gott."

Die Klage des Schlafs verwandelte sich in triumphiren-den Dank, und ihm ward die schönste der Grazien, Pasithea,vermählt.

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Uber das Wesen und den Gebrauch der Metapher undder Allegorie lassen sich noch folgende Regeln geben, welcheman in den vorzüglichsten Theorien zerstreut findet:

1. Zwischen dem Bild und dem Gegenbilde muß einewirkliche Ähnlichkeit Statt finden, welche jedoch weder zu starkund gar zu auffallend, noch zu schwach oder zu dunkel undweit hergehohlt seyn darf. Aus dem Fehler der zweyten Artentstehen die sogenannten harten und gezwungenen Me-taphern. Das sicherste Mittel, sie in dieser Hinsicht zu prü-fen, ist ihre Verwandlung in Gleichnisse. Ein Beyspiel zuschwacher Ähnlichkeit führt Home aus Shakespeare's Mac-beth an:

Er kann seine gebrechliche Sache nicht in den Gürtel derVernunft schnallen." Die Ähnlichkeit zwischen einer ÜbelnSache und einem Dinge, das man in einen Gürtel schnallenkann, ist zu entfernt und zu gesucht.

2. Zwey Gegenstände mögen aber auch noch so viel Ähnlich-keit mit einander haben, so kann man sie doch metaphorisch nichtverwechseln, wenn sie nicht in unmittelbarem Verhältniß ste-hen. So macht ein erhabener Gegenstand mit einem niedrigen,oder ein komischer im pathetischen Styl stets einen widrigenContrast, da sie, auch bey der größten Ähnlichkeit, in keinemVerhältnisse stehen.

5. Man verfolge die verlängerte Metapher (Allegorie)nicht zu weit. Sobald man sie mit kleinen Nebenumständen über-lader oder zu lang ausdehnt, wird sie dunkel und ermüdet denLeser, dessen Phantasiespiel dadurch gefoltert wird. Die Metaphermuß das Hauptbild durch einen Zug ins hellste Licht setzen.Von dieser fehlerhaften Art ist Shakespeares Metapher:Tau-