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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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worin das Schiff den Staat, die Seestürme de» Bürgerkrieg,der Hafen Frieden und Eintracht bezeichnen:

Neue Wellen, o Schiff, sollen auf's tobende

Meer dich bringen? Erschrick, eile zum ruhigenHafen! Siehe nur, sind nichtBeyde Seiten von Rudern leer?

Segelstangen und Mast, seufzen sie nicht, von Süd

Schwer verwundet? vermag irgend ein Kiel der WuthAllgebiekhender WogenOhne Taue zu widersteh'» ?

» * »

Jedes Segel erlitt harte Beschädigung;

Götter hast du nicht mehr, Helfer in Noch. Du bistZwar die Fichte des Pontus,

Bist die Tochter des schönsten Hains:

*

» *

Doch erhebst du den Ruhm deiner Geburt umsonst.

Furchtsam traut der Pilot keinem gebildertenSpiegel. Willst du der WindeSpott nicht werden, so wahre dich.

Jüngst mein Kummer, o Schiff, jüngst noch mir Überdruß,

Jetzt mein Wunsch und das Ziel sorgsamer Zärtlichkeit!Fleuch den Trug des Gewässers,

Das die Hellen Cykladen netzt! *)

Die Allegorie kann entweder ein für sich bestehendes Gan-zes seyn, oder auch als Theil eines Kunstwerkes, insbesondereeines stylistischen Products, erscheinen. Ein allegorisches Gan-zes stellt uns die horazische Ode vor Augen; indeß findetdie Allgorie in dieser Hinsicht ihren eigentlichsten und vorzüg-lichsten Wirkungskreis im Gebieth der bildenden Künste. Dieplastischen Künstler bedienen sich häufig allegorischer Personen,wodurch die Allegorie mit der Personification verbunden wird.Die Gelegenheit z. B. wird gewöhnlich im Laufe vorge-stellt. Der Wind jagt ihr das Haar von rückwärts über die

') Übersetzt von Schmjd.