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worin das Schiff den Staat, die Seestürme de» Bürgerkrieg,der Hafen Frieden und Eintracht bezeichnen:
Neue Wellen, o Schiff, sollen auf's tobende
Meer dich bringen? Erschrick, eile zum ruhigenHafen! — Siehe nur, sind nichtBeyde Seiten von Rudern leer?
Segelstangen und Mast, seufzen sie nicht, von Süd
Schwer verwundet? vermag irgend ein Kiel der WuthAllgebiekhender WogenOhne Taue zu widersteh'» ?
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Jedes Segel erlitt harte Beschädigung;
Götter hast du nicht mehr, Helfer in Noch. Du bistZwar die Fichte des Pontus,
Bist die Tochter des schönsten Hains:
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Doch erhebst du den Ruhm deiner Geburt umsonst. —
Furchtsam traut der Pilot keinem gebildertenSpiegel. — Willst du der WindeSpott nicht werden, so wahre dich.
Jüngst mein Kummer, o Schiff, jüngst noch mir Überdruß,
Jetzt mein Wunsch und das Ziel sorgsamer Zärtlichkeit!Fleuch den Trug des Gewässers,
Das die Hellen Cykladen netzt! — *)
Die Allegorie kann entweder ein für sich bestehendes Gan-zes seyn, oder auch als Theil eines Kunstwerkes, insbesondereeines stylistischen Products, erscheinen. Ein allegorisches Gan-zes stellt uns die horazische Ode vor Augen; indeß findetdie Allgorie in dieser Hinsicht ihren eigentlichsten und vorzüg-lichsten Wirkungskreis im Gebieth der bildenden Künste. Dieplastischen Künstler bedienen sich häufig allegorischer Personen,wodurch die Allegorie mit der Personification verbunden wird.Die Gelegenheit z. B. wird gewöhnlich im Laufe vorge-stellt. Der Wind jagt ihr das Haar von rückwärts über die
') Übersetzt von Schmjd.