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6) Eine Eigenschaft für das Subject, an dem sie sich be-findet. Z. B. Die Unschuld erhält ihren Lohn; statt: derUnschuldige. Oder: Der Friede wohnt in jenen Hütten; statt:friedliche Menschen. Jugend und Schönheit für jungeund schöne Menschen.
e) Das Werkzeug für die Person oder Sache. Z. B.: DieZunge stürzte ihn ins Verderben.
s) Den Besitzer für das Eigenthum. So sagt z. B. derjüngere Plinius: <)uir1 agit Eomuin tuum? Wie geht's dei-nem Lomum? statt: wie geht's dir auf deiner Villa?
g) Die Zeit statt der historischen Begebenheiten selbst. Z. B.:das Jahrhundert der Aufklärung, statt jene oder unsere Auf-klärung.
ft) Den Erfinder statt der Erfindung, den Hervorbringerstatt des Hervorgebrachten. Z. B.. Einen Herschel, statt einFernrohr von Herschel; oder: er las Göthe'n, statt: Göthe'sGedichte.
Gründet sich diese Figur auf das Verhältnis; des Vorher-gehenden zum Nachfolgenden oder umgekehrt, so bekommt siefür diesen einzelnen Fall einen besonder« Fall, und heißt M e-talepsis; z. B. Fuit, er ist gewesen, er hat gelebt, statt:er ist gestorben ; oder: Vom Donner getroffen stürzte § erzur Erde; statt: vom Blitze.
tz. 6.
Synekdoche.
So wie die Metonymie sich überhaupt mit dem Ver-hältnis; des Zusammenhangs beschäftiget, so bezeichnet dieSynekdoche im Allgemeinen das Verhältnis; des größer» odergeringer» Um fa ngs. Dies; kann in folgenden einzelnen Fäl-len geschehen; man setzt nähmlich:
a) das Ganze statt eines Theiles, oder einen Theil stattdes Ganzen; z. B. Eine Flotte von 20 Segeln, stattSchiffen. Oder: Mangel an Brot, statt Lebensmit-teln;