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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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i6,j.

Pragmatische und philosophische Geschichtsform erlaubt denGebrauch der Figuren für Gedächtnis; und Aufmerksamkeit,auch für Witz und Scharfsinn, die letztere aber insbesondere nurhöchst sparsam. Figuren der Phantasie können manchmahl KeySchilderungen und Gemähldeu angewendet werden. Die grie-chischen und römischen Historiker, da sie die Schönheit der Dar-stellung so sehr beachten, können hierin die besten Muster seyn.

Der systematische Lehrstyl verträgt, seiner Natur nach,nur Figuren für Gedächtniß und Aufmerksamkeit; der Moralistwird sich mit weiser Mäßigung au<, der Figuren für Phantasieund Empfindung bedienen dürfen; dem rednerischen Vortragaber steht jede Clafse der Figuren zu Gebothe, und so auch demphilosophischen überhaupt in dem Maße, als er sich mehr oderweniger einer rednerischen Einkleidung bedient.

Es ist indeß um die Eintheilung der Figuren nach den ver-schiedenen Seelenvermögen eine etwas mißliche Sache, weil sienur selten eines derselben ausschließend ansprechen, folglich öf-ter in zwey Elasten zugleich gehören können. Um aber doch ei-nen Überblick des ganzen figürlichen Gebiethes zu verschaffen,gebe ich hier auszugsweise' die vom Professor Pölitz gebrauchteEintheilung, welcher sie noch am richtigsten geordnet zu habenscheint.

I.

Figuren für Gedächtniß und Aufmerksamkeit;

Alliteration. Annvmination. Frage. Anrede. Wiederho-lung. Inversion. Gradation oder Klimax.

II.

Figuren für die Phantasie; und zwar:a) Figuren für die reproduktive Phan-tasie *):

Nachbildung von Naturtönen durch Wörter, nähmlich:

") Die Phantasie ist entweder reproductiv oder productiv. Die

reproductive Phantasie ist das Vermögen, aufbewahrte Bilder