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die letzten Erquickungen der Weisheit zu schöpfen/ und nur ei-nigen redlichen Freunden und meinem Thale bekannt/ den Geistvoll stiller Zufriedenheit zu dem Genüsse weit höherer Freudenauszuathmen, als er hier empfing. HirschseldS Land-leben.
Adversativer Periode.
„Nur der Unverstand meistert, und steht erstaunt, wennsich ihm hier und da die Nothwendigkeit von Übeln verräth, dieer mit besserer Erkenntniß so leicht gehoben glaubte; die Klug-heit aber, mit tieferem Blicke in den Zusammenhang, siehtdie Theile durch das Ganze gerechtfertiget, erkennt in den Un-vollkommenheiten Quelle oder Bedingung höherer Vollkommen-heit, und schweigt, wo sie nicht durchblickt, voll Ehrerbiethung,weil sie in dem dunklern verdeckter» Theile des Plans ebendie-selbe Weisheit muthmaßet, die ihr aus dem helleren und off-neren entgegen leuchtet." Eng el s L o b r ed e.
Causaler Periode.
„Die Unbeständigkeit unserer sinnlichen Vergnügungen sollfür uns eine Warnung seyn, uns ihnen nicht mit einem blindenVertrauen, nicht mit einer unmäßigen Begierde zu überlassen:denn sie sind uns nur als kleine Erfrischungen auf der Reisedieses Lebens zugestanden; sie entfliehen, wenn wir uns ihrenewigen Besitz träumen, und wir erwachen, um uns betrogenzu sehen."
Comparativer Periode.
„So wie die Schönheiten der Natur ermatten, verwel-ken, abfallen, verwesen und sich in eine traurige Einöde verlie-ren: so verwelken die Ergetzungen der Erde, so fallen dieKräfte des Leibes ab, so sinken die Reize der Schönheit in denStaub, so werden wir unfern Reichthümern und Würden ent-rissen, s o wird die von uns noch übrige Asche, wie das Anden-ken unserer Nahmen, und oft unserer Thaten, zerstreut, und dienach uns erwachende Nachwelt nimmt unsere Stellen ein, ohnezu wissen, wer sie besessen hat."