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Consecirtiver Periode.
»In dem der Herbst und der Winter unfern Sinnen all-mählig die Gegenstände der Ergetzungen des Sommers entzie-hen, und die Seele in den öden beschneiten Tagen eine Artder Erhohlung von ihren genossenen Vergnügungen schöpft: sobereitet sie sich zum neuen Genüsse des Frühlings, dessen Freu-den ihr desto willkommener sind, je länger sie dieselben hat ent-behren müssen."
§. 6 .
Zwischensätze.
Zwischen den Gliedern des Perioden sind manchmahl be-sondere Sätze e i n g e sch a l te t, daher man sie Zwischen-sätze nennt. Z. B. in dem Perioden:
„Bin ich nur versichert, daß der große Urheber aller Dinge,welcher alle Mahl nach den strengsten Regeln und den edelstenAbsichten handelt, wohl nicht Willens seyn kann, mich unmittel-bar zu zernichten: so, glaube ich, darf ich keine andere Zerstö-rung fürchten." —
Hier finden wir zwey Zwischensätze: „welcher alle Mahlnach den strengsten Regeln und den edelsten Absichten handeltund: „glaube ich."
Solche Zwischensätze müssen aber mit den übrigen Sä-tzen stets in einen nähern Zusammenhang gebracht werden, sodaß man auf ihre Erscheinung doch vorbereitet oder aufmerksamgemacht wird; sobald sie aber mit den übrigen Sätzen in garkeiner nothwendigen Verbindung stehen, und daher ganz heraus-genommen werden können, ohne daß man sie vermißt, so ver-längern sie den Perioden unnützer Weise und schaden daher seinervollkommenen Einheit.
Dieser Tadel betrifft beyde Zwischensätze des angeführtenBeyspiels. Der Zwischensatz: „glaube ich" ist ganz überflüssigund verwerflich; bey dem andern Zwischensätze: „welcher alle-mahl nach den strengsten Regeln und den edelsten Absichten Han-