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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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stände. Wer lauert/ bemerkt noch nichts/ er hofft und er-wartet aber mit Ungeduld/ etwas gewahr zu werden. Z. B.:

»Sie deuten jeden Blick und horche» hier und dort.

Und lauern nie umsonst auf Laune, Zeit und Ort."

M a n s o.

Spähen ist das Aufsuchen eines Gegenstandes durch dasunmittelbare eigene Wahrnehmen mit den Augen.

Hüpfen. Springen.

Hüpfen drückt bloß das schnelle Erheben aus; Sprin-gen aber zugleich die schnelle Durchlaufung des Zwischenraumsvon dem Puncte, den der Springende verlaßt, bis zu dem,auf welchen er niederfällt.

Platt. Niedrig.

Das Platte verräth einen merklichen Mangel an Witzund Verstände; das Niedrige an Würde der Gesinnung.Eine platte Schmeicheley ist eine unverhüllte und geistlose;eine niedrige Schmeicheley verräth unedle Gesinnungen.

Körper. Leib.

Körper heißt der Leib der Menschen und Thiere bloß,so fern er aus Materie besteht, Leib, so fern er beseelt ist;z. B.: der menschliche Leib bedarf zu seiner Nahrung vielePflanzen, die durch das Feuer des Sonnenkörpers Wachs-thum erhalten. Leib ist daher der Seele, Körper demGeiste entgegen gesetzt; denn die Seele ist die durch denKörper empfindende und den Leib bewegende Kraft; Geistaber ist die Substanz, die keinen Körper hat. Sobald also dermenschliche Körper aufhört, ein schickliches Werkzeug der Em-pfindung und der Bewegung zu seyn, sobald ist er kein Leibmehr, aber er bleibt immer noch ein Körper, weil er dieGestalt desselben hat. Der Anatom hat auf seinem Tische mensch-liche K ö r p e r, aber keine Leiber. Man nennt endlich Kör-p e r alles, was die drey bekannten Ausdehnungen hat.

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