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Begriff. Sage ich nun: „Alle Menschen, kein Menschsonehme ich es in seinem ganzen Umfange, weil ich keinen einzi-gen ausschließe. Sage ich aber: „einige Menschen," so schrankeich seine Allgemeinheit ein."
„Das Verbindungszeichen gibt zu erkennen, daßeine bestimmte Aussage einem bestimmten Vordergliede zu-kommt. Sie mußten natürlich durch ein Band verknüpft wer-den, und dieses ist das Zeitwort seyn, welches immer, aus-drücklich oder im Sinne behalten, da ist. Ich sage: im Sinnebehalten, weil es, wenn andere Zeitwörter gebraucht werden,darunter verborgen liegt; denn die Worte: ich gehe, bedeutendoch eigentlich: ich bin gehend."
„Das Hinterglied wird aus einer der Kathegorien genom-men, welche die Gattungen aller Aussagen (Pradicate)enthalten." — Uber die verschiedenen Arten und Verbindun-gen der Sätze wird im Verfolg des Werkes ausführlicher ge-handelt werden.
Gelegenheit zu Übungen über diese Lehre findet man inden Sätzen, welche am Anfänge der rhetorischen Chrestomathiedieses Bandes, unter dem Titel: Sentenzen und M-apimen,Vorkommen.
tz. 2 .
Eigenschaften der vollkom m ene n Sprache.Die Eigenschaften der Sprache sind allgemeine oderbesondere.
Allgemeine sind diejenigen, welche jeder Gattung desStyls wesentlich nothwendig sind; besondere, welche nur ineinzelnen Gattungen desselben Statt finden.
Die allgemeinen sind:
1. Reinigkeit und Correctheit.
2 . Richtigkeit.
3. Deutlichkeit und Klarheit.
4- Bestimmtheit oder Präeision.
5. Einheit.