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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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Begriff. Sage ich nun:Alle Menschen, kein Menschsonehme ich es in seinem ganzen Umfange, weil ich keinen einzi-gen ausschließe. Sage ich aber:einige Menschen," so schrankeich seine Allgemeinheit ein."

Das Verbindungszeichen gibt zu erkennen, daßeine bestimmte Aussage einem bestimmten Vordergliede zu-kommt. Sie mußten natürlich durch ein Band verknüpft wer-den, und dieses ist das Zeitwort seyn, welches immer, aus-drücklich oder im Sinne behalten, da ist. Ich sage: im Sinnebehalten, weil es, wenn andere Zeitwörter gebraucht werden,darunter verborgen liegt; denn die Worte: ich gehe, bedeutendoch eigentlich: ich bin gehend."

Das Hinterglied wird aus einer der Kathegorien genom-men, welche die Gattungen aller Aussagen (Pradicate)enthalten." Uber die verschiedenen Arten und Verbindun-gen der Sätze wird im Verfolg des Werkes ausführlicher ge-handelt werden.

Gelegenheit zu Übungen über diese Lehre findet man inden Sätzen, welche am Anfänge der rhetorischen Chrestomathiedieses Bandes, unter dem Titel: Sentenzen und M-apimen,Vorkommen.

tz. 2 .

Eigenschaften der vollkom m ene n Sprache.Die Eigenschaften der Sprache sind allgemeine oderbesondere.

Allgemeine sind diejenigen, welche jeder Gattung desStyls wesentlich nothwendig sind; besondere, welche nur ineinzelnen Gattungen desselben Statt finden.

Die allgemeinen sind:

1. Reinigkeit und Correctheit.

2 . Richtigkeit.

3. Deutlichkeit und Klarheit.

4- Bestimmtheit oder Präeision.

5. Einheit.