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halten, und oft liegen in einem Satze mehrere Prädicate undSubjecte, z. B.
„Die schönen Künste und Wissenschaften bewirken und eryö-
Subi- grammat- Subj. logischeCop.gram.log.
Cop. Cop.
hen die Bildung des Geistes Und die Veredlung des Gemüths."
Eop. Prädicat gram. Prädicat.
Durch diese Vorbegriffe wird auch die tiefsinnigere Erklä-rung des Aristoteles verständlich *). Er sagt:
„In jedem Urtheilssatze werden mehrere Begriffe entwederals einstimmig oder als widersprechend angegeben. Man unter-scheidet dabey das Vorderglied (Subject), das Verbindungs-zeichen (Copula), und das Hinterglied oder die Aussage (Prä-dikat). In dem Satze z. B. „Sokrates ist weise;" macht So-krates das Vorderglied aus, ist das Verbindungswort, undweise das Hintergliedo"
„Das Subject oder Vorderglied heißt, was un-tergelegt oder vorangestellt wird. Man nennt es darum so,weil es diejenige Sache anzeigt, welche beschrieben und vorAugen gelegt werden soll; vielleicht auch, weil es minder all-gemein als die im Hintergliede ihm zugeschriebenen Eigenschaf-ten, und diesen daher aus gewisse Weise untergeordnet ist."
„Das Vorderglied enthalt bald einen allgemeinen Be-griff, welcher mehreren Individuen zukommt, wie die BegriffeMensch, Thier: bald aber einen besondern Begriff, welcher nureinem einzelnen Ding zukommt, als Kallias, Sokrates. Jenachdem es allgemein oder besonders ist, wird auch der Satz,worin es sich befindet, ein allgemeiner oder ein beson-dere r."
Soll ein allgemeines Vorderglied in seinem ganzen Um-fange genommen werden, so müssen die Wörter: Alle oder Kei«ner, hinzugefügt seyn. Das Wort Mensch ist ein allgemeiner
C 2
) Aristot. c!« Interpret.