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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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ter blosi die Disputirkunst, welche Anweisung gibt, den Geg-ner durch alle Arten von Gründen und Schlüffen, selbst durchScheingründe und Trugschlüsse, zu überwinden.

Die kantische Philosophie unterscheidet drey Arten der Dia-lektik :

Die logische, die transcendentale und die natürliche. Die er-ster« ist die Logik des Scheins, oder die Kunst, durch Scheinund Blendwerk zu täuschen; die zweyte lehrt den Schein trans-cendentaler Urtheile (d. i. solcher, die von dem reinen Ver-stand, also ohne Rücksicht auf Erfahrung, oder a priori, ge-fällt werden) aufdecken; die dritte besteht in dem Hang,gegen die strengen Gesetze der Pflicht zu vernünfteln, um sieso viel möglich nach unsern Neigungen zu modeln.

Den ersten Versuch über die Dialektik schrieb Zeno ausElea; Aristoteles aber vervollkommnete die Lehre von den Schlüs-sen so sehr, daß man ihn gewisser Maßen für ihren Erfinderansehen kann.

Das erste Werk über die eigentliche Rhetorik schrieb derSyrakuser Korap, entehrte aber seine Kunst so sehr, daß ersich ihrer bediente, seinen eigenen Lehrer um den versproche-nen Lohn zu bringen *).

§. 4 .

Umfang bey den späte rn Rhetorikern. Aristo-teles.

Der Ausdruck wurde also von jenen frühem Rhetorikernvernachlässiget, wogegen die später» ihn zur Hauptsache mach-ten, und sich endlich damit so ausschließend beschäftigten, daßsie sich bis zu den ersten Grundregeln der Sprachlehre herab-ließen, und zwischen Rhetoriker und Grammatiker nur nochein kleiner Unterschied blieb.

*) -Vri 5 tot. rliet. I. 2. 2^.

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