Chor.
Und der Strom in seiner Fülle»Fließt dahin in stolzer Breite,Daß des ernsten Laufes WeiteUnaufhaltsam er erfülle.
Und ihr, die an des Lebens ZielDie Abenddämm'rüng hüllt,
Ihr blickt mit innigem GefühlAuf stiller Vorwelt Bild.
Die milde Lust zu offenbaren,
Die euer Herz durchdringt,
Ein heil'ger Schmuck von euern HaareitIn reinem Silber blinkt.
Chor.
Und unendlich in die FluthenGießet sich der Wasser Fülle,
Daß in neuer Schöpfung HülltSie geheimnißvoll da ruhten.
Fürwahr, ein Geist der Lust beseelt,Was dieses Lebens werth!
Noch keiner hat das Ziel verfehlt»
Der redlich es begehrt.
Die Lüfte um uns her, die Bäume,Von Lust sie zeugen all',
Der Erde und des Himmels RäumeErfüllt ihr Wiederschäll.
Chor.
Freudig, wie die Quellen steigen,Freudig, wie die Lüfte wallen,Füllt des Firmamentes HallenEines Wonnejubels Zeichen.
Denn um uns her die Erde lachtDon ew'ger Liebe Spur,
Durch deren »Werde" SchöpfermachtHervorging die Natur.
Dd 2