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So kommet alle denn herbey,
Wem Lust im Vusen schlägt;
Und jede Freude werde neu,
Die jemahls ihn bewegt.
Glaubt mir, in unserm ErdenthaleIst es so schlimm doch nicht;
Es glänzt von einem gold'nen Strahle,Der aus der Höhe bricht.
Chor.
Mit den Wassern auf dem Boden,Ist das Leben zu vergleichen,
Wie sie aus zum Tage steigen,
Als der Erde mächt'ger Odem.
Du, dem in jugendlicher BrustDes Lebens Feuer flammt,
Vertraue nur der kühnen Lust,
Die von dem Himmel stammt.
Das Leben ward als reiches ErbeErtheilt dem Göttersohn,
Und daß er muthig sich's erwerbe.
Spricht er der Schwäche Hohn.
C h - r.
In der Tiefe rauscht die Quelle,Ihre Kraft im Silberklange,Schwinget in des Herzens DrangeEich zur brüderlichen Helle.
Und ihr, die in der Reife KraftDes Lebens Tagwerk treibt,
Sagt, was ist, das der Geist nicht schafft.Das nicht dem Muth verbleibt?
Es steht der Mann mit seinem Willen,
Ein festgegründter Thurm;
Und wann die Wetter ihn verhüllen.
Er wanket nicht im Sturm.