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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
Entstehung
Seite
392
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Sch wertlied.

Du Schwert an meiner Linken»

WaS soll dein heit'res Blinken?

Schaust mich so freundlich an,Hab' meine Freude dran.

Hurrah! *)

Mich trägt ein wack rer Reiter,

Drum blink ich auch so heiter,

Bin freyen Mannes Wehr,

Das freu't dem Schwerte sehr."Hurrah!

Ja, gutes Schwert, srey bin ich,

Und liebe dich herzinnig,

Als wärst du mir getrautAls eine liebe Braut.

Hurrah!

Dir Hab' ich's ja ergeben,

Mein lichtes Eisenleben,

Ach! wären wir getraut!

Wann hohlst du deine Braut?"Hurrah!

Zur Brautnachts MorgenrötheRuft festlich die Trompete;

Wenn die Kanonen schrey'n,

Hohl' ich das Liebchen ein.

Hurrah!

O seliges Umfangen!

»Ich harre mit Verlangen.

Du Bräut'gam, hohle mich,Mein Kränzlein bleibt für dich."Hurrah!

Was klirrst du in der Scheide,

Du Helle Eisensreude,

So wild, so schlachtenfroh?

Mein Schwert, was klingst du so?Hurrah!

') Bey dem Hurrah! wird mit den Schwertern geklirrt.