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Der Alte.
Ruh'n dann will ich daheim in der Hütte, der Wiege gedenken,Und die Jugend erneu'n in geschwätzig holder Erzählung.
Die Jungfrau.
Bester, so werde du jung, wenn mir entfliehet die Jugend;
Siehe! so mag mich das Band der vermählenden Götter nur
binden.
Der Alte.
Frey umschling' es dich nur! Der Kindheit fröhliche SchrankenSinken um dich und du wankst und du irrst im unendlichen Leben;Sehnsucht hauchet dein Herz und du trauerst der liebenden Sehn-sucht;
Doch es befriedet gefundene Lieb' im Kampfe des LebensDein entzweytcS Gemüth, und die herrlichen Gränzen erneu't sichDir die unendliche Welk. Sprich, hast du den Liebsten gefunden?
Die Jungfrau.
Siehe, mein Vater, die Waldung herauf naht schüchtern ein
Jüngling,
Fels und Thal und den Hain erfüllt er mit klingender Laute;
Und mir sang er von Lieb', und ich hört' ihn gern , und ich floh ihn.
Als es die Jungfrau gesprochen, da schlug ihr das Herz und sie
pflückte
Unbewußt sich die Blumen. Es stand an dem Bache der Jüngling,Klagend erscholl in die Laute Gesang; und es trieb an die QuelleStill der Alte die siesrd' und sprach zu dem blühenden Sänger.Aber er führt' ihn hinauf zu dem blumigen Hügel, die JungfrauFloh nicht; freundlich umschlang der Vater die Arme der Kinder.Jedem umfloß die Seel' ein Gefühl der ewigen Jugend.
G. A. H. G r a m b e rg.
Die Flucht der Grazien.
(Idylle.)
Scene: Der Herd der Penaten in Archytas Wohnung zu Tarent.
Aglaja.
Ach, wie tobet der Sturm, wie brauset die Wog' an'S Gestade!Schwestern, wie ist eS so kalt hier am verödeten Herd.
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