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Der Alte.
Setze dich neben mir. Kind, es sinken die laueren LüsteSchon auf die Blumen herab, die dem Bande der Knospen ent-springen.
Sage mir, Mädchen, du gibst ja dein Herz mir offen, dem Alten,Hat schon ein süßes Verlangen dich lau wie die Lüfte berühret?Sieh! es entknospen am Busen sich dir die Blumen der Jungfrau —Aber was senkst du das Auge, das sanfthinblickende, nieder? .Wie die Sterne der Nacht sich senken am bläulichen Morgen;
Und hoch glüh'n dir die Wangen wie Rosen der dämmernden- ' Frühe.
Die Jungfrau.
Vater, o mahne mich nicht, dem eigenen Herzen zu glauben!Keinen begehrt' ich zu lieben der Männer als dich, und ich fühle —Weh! es suchet mein Herz noch einen Geliebten darneben.
Aber ich klage mich an und im Innern trauert mein Herz nun.Mißt ein verlorenes Gut, die leichte Freude des Lebens,
Denn so gehet mir unter der Tag der lieblichen Kindheit.
Der Alte.
Nicht! eS nahet sich dir die liebliche Frühe des Lebens.
Die Jungfrau.
Wer wird kosen hinfort mit dem Alten tändelnde Worte?
Der Alte.
Lächelnd spielt mir im Arme verjüngt dein liebliches Abbild.
Die Jungfrau.
Wer führt emsig die Heerd' auf die Flur, wenn dem Alten der
Stab bricht,
Und in des Hauses Geschäft die Jungfrau waltet mit Sorgen?Der Alte.
Dann ist der Schäfer gefunden, und löset die Sorge des Alten,Und du liebst ihn wie mich, und folgst ihm aus luftige Waldhöh'n.
Die Jungfrau.
Aber wie wirst du, mein Vater, indeß dich des Tages erfreu'«?