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Ihr both, da drängle sich der Schwestern jüngsteAn ihre Seite, und mit beyden HändenDen schönen Hals umfassend, dehnte sie,
Nur auf des Fußes Spitze schwebend, sich
Zum Ohr der Schwester. „Laß uns Emma, noch,"
So sprach sie mit zurückgebognem Köpfchen,
„Bis Julius zurücke kommt, am Kabne!
Es ist so hell, wir nehmen uns in Acht,
Und Malchen ist ja groß. Dein JuliusSieht's ohnedem nicht gerne, wenn wir ihnMit dir zugleich begleiten, immer gibtEr uns zu spielen, oder sonst zu thun.
Nicht wahr, wir dürfen?" Hoch erröthetenDie Liebenden, denn Wahrheit sprach das Kind.„Nun, bleibt nur, aber nehmt euch wohl in Acht!"Antwortete die Jungfrau, und dem JünglingGab sie den Arm. „Bald, meine Emma, bald,"Sprach dieser, „trennt der Nacht erwünschte StilleNicht mehr von deiner Seite mich, und nichtIn Träumen bloß fass ich dein himmlisch BildIn meine Arme. Seliger erwecktMich aus dem schönen Traum das schvn're Leben,Und eh' die Morgenrölhe noch den TagDer Welt verkündet, strahlt mir GlücklichenBon deinen Wangen schön'res Morgenroth,
Das dein Erwachen mir, d m LauschendenAuf deines Auges ersten Blick, verräth."
„Du schwärmst, mein Julius," erwiederteDie Jungfrau, und den weißen Nacken wandteSie nach dem Jüngling, und in seligerUmarmung standen jetzt die Liebenden.
Es lispelten in stiller Harmonie
Der Bäume Wipfel, und im Abendwind
Bewegten bebend sich die leichten Blätter,
Daß, wie in Silbertropfen, zitternd sichDer Mondschein auf die Liebenden ergoß.
Bald standen si.e nun vor der Hauses Thüre,Und freundlich öffnete der Jungfrau MutterDen Kommenden das Haus. „Hier, Mutter," sprachDer Jüngling, „hier ist meine Emma; führt'