Wird ihn der Liebe Genius umschweben,
Ihm strahlt der Gottheit Licht, er darf nicht beben.
Emma.
Ihm strahlt der Gottheit Licht, er darf nicht beben,Dem Lieb' und Kunst den reinen Geist erhellen.
Ihn wird der Liebe Genius umschweben,
Ob um ihn toben die empörten Wellen,
Ihm lächelt, ob der Himmel sich verhülle.
Doch der Geliebten Blick in heit'rec Stille.
Beyde.
Wie in des Mondes Strahlen leichte Wellen,
Fließt' unser Leben hin in sanfter Stille,
Daß Lieb' und Unschuld ewig uns umschweben!
Geendet war nun der Gesang, begleitetVon leisen Nuderschlägen, und dem LispelnDer Blätter. Langsam naheten sich jetztDie Liebenden der Jungfrau Wohnung. SchonAm Mer standen ihre jüngern Schwestern,
Und freuten sich des Kahnes, leise horchend.
Ob nicht des Ruders Schlag ihn bald verkünde.
Und als nun endlich der gewünschte LautErtönte, und des Flusses letzte KrümmungDas Fahrzeug länger nicht verbarg, da jauchztenSie froh den Kommenden entgegen. NäherSchwamm jetzt der Kahn, und kaum berührte erDas Ufer, als, die Schwester zu empfangen.
Wetteifernd sich hinan die Kinder drängten.
Geleitet von des Jünglings Hand, verließDie Jungfrau nun das Fabrzeug, und umarmteDie Kinder, fragte nach der Mutter Ankunft,
Und hörte lächelnd, wie des HauseS WirthschaftDurch bender Schwestern Sorgfalt noch bestand.
Nun lobte sie der Kinder Fleiß, und theilteDer Mutter Gaben ihnen aus. „Da bringtEuch," sprach sie, „unser lieber JuliusVom Hause etwas mit." Die Kinder dankten.
Doch als der Jüngling nun zu ihrer MutterDie Jungfrau führen wollte, und den Arm
Aas