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Mit leichter Wendung sich dem Ufer zu,
Wo die Geliebte stand. Nachlässig hieltEr in der Hand das Ruder, denn die WellenBewegten selbst den leichten Kahn zum Ufer.Und wie er sich dem Ufer langsam naht,
Da hob am fernen Horizonte sichDes Mondes volle Scheibe; ungeseh'nVon ihm, stieg hinter seinem Rücken sieEmpor, und sanfter Silberglanz umfloßDer holden Jungfrau himmlische Gestalt.
Und rings umher erhellt in stiller PrachtDie Gegend sich mit zauberischem Lichte,
Bon ihr verbreitet, wie vom AngesichteDes heiligen Kindes in Correggio's Nacht.
Zu neuem Leben scheint die Flur erwacht.Es regen sich in weißem DämmerlichteGestalten, wie die magischen Gesichte,
Gebildet von des gold'nen Traumes Macht.
Der Jüngling sieht verloren in Entzücken,Bald treibt es ihn mit Himmels AllgewaltZu ihr, um liebend an das Herz zu drücken.
Die göttergleiche, himmlische Gestalt;
Bald hält es ihn, er kann sich nicht entschließen.Sobald den schönen Anblick schon zu missen.
So standen sie, und lang' berührte schonDer Kahn das grüne Ufer. Endlich hobDen schönen Fuß die Jungfrau; lächelnd sprachSie, auf des Kahnes Rand ihn setzend: „WohlWerd'ich es nun gewahr, was meine MutterIm traulichen Gespräch oft klagte: wennEuch wilde Männer nur BeschäftigungJn's Leben rufet, dann vergeßt ihr baldDes sanftern Weibes; rastlos treibet ihrDes Lebens Schiff durch weite Meere, undDen Kiel, das große Ganze nur umfaßtDer hohe Geist, und wenig kümmert ihnDie Ladung und der Menschen bange Sorgen."Kaum wankte unter ihres Fußes TrittDer leichte Kahn. „Verzeih, du Liebe," sprach