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Durch vieles Geh'n sich nicht ermüde. Diese
Indessen ordnete mit weiser Wahl
Die Schüsseln und des Herbstes goldne Früchte,
Mit Blumen dicht besteckt; auch fehlten nichtDie langgehalsten Flaschen, mit des WeinesBalsam'schem Safte angefüllt.
»Bereitet
Ist Alles nun, und wenn es unfern Freunden,"
So sprach die gute Hausfrau, »nun gefieleAm Tische Platz zu nehmen, würden sieDie liebe Braut erfreu'n; denn selbst hat sieIn ihrer künft'gen Wohnung schon die RechteDer Wirthinn ausgeübt, und mit der MutterDen Tisch besorget." Froher Jubel schallteBey diesen Worten, und die Jungfrau bargDie höh're Röthe an der Mutter Busen.
Zum Mahle setzten sich nun Alle. MächtigErgötzen sich des Weines purpurneUnd goldne Ströme, und eh' noch der GreisDer ersten Schüssel Deckel lüftete,
Erhob er hoch empor das volle Glas.
»Das neue Brautpaar lebe," rief er, »hoch!"
Und »Hoch ! " ertönte es aus Aller Munde,
Daß weit umher es Echo wiederhohlte.
Nun würzte manches heitere GesprächDas frohe Mahl, und nach der alten SitteErtönte manches Lied im Rundgesang.
Und als der Jungfrau Stimme jetzt alleinIm Rundgesange sich erhob, da lauschteDem reinen Klange leise jedes Ohr,
Und hochentzückt ergriff der wack're Pfarrer,
Der Tonkunst tiefer Kenner, jetzt das Glas,
Und rief: »Es lebe hoch die schöne Braut!"
Und laut ertönte »Hoch!" aus Aller Munde,
Daß weit umher die Gegend wiederhallte.
Und wie der Jubel leise noch verklingt.
Da schallt es »Hoch!" und wieder »Hoch!" von außenEin froh Getümmel drängt sich zu der Laube,
Des Festes Ursach' ahnend. Aus der ScharDes Hausgesindes tritt im Sonntagsschmuck