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Und ihre Diener sie zu ihm schickt,
Und läßt ihm den Ritt versagen;
Doch der Ritter erklärt sich frey und frank.
Sie möcht' auf den Schwur sich besinnen;Er wolle sterben, oder den DankGewinnen;
Er scheide nicht eher von hinnen.
In höchster Noth,
Sie ihn zu sich erboth.
Und beschwört ihn, die Augen voll Zähren„Zur Verzweiflung brächte mich Euer Tod;
„O laßt meine Bitte gewähren!
„Ich lieb' Euch nicht, ich bekenn' es frey,„Doch dauert mich Eure Jugend,
„Und Euer Muth ist bey Glauben und Treu'„Nicht Tugend,
„Nein, tollkühn und Gott versuchend."
„EZ wäre zu viel;
„Kein freches Spiel„Wollt' ich mit dem Leben treiben.
„Ich wollte frey seyn, das war mein Ziel;
„Ich meinte, sie lassen's wohl bleiben.„Laß ab, wenn ich lieb dir und theuer bin!
„Du wirst den Tod nur umaknien.
„Es ist uns Beyden doch kein Gewinn; —„Erbarmen!
„Mit dir und mir, — mir Armen!" —
Sie lag vor ihmAuf beyden Knie'n,
Und beschwor ihn bey Himmel und Erde,Doch Albert blieb immer fest und kühn.
Und den furchtbaren Ritt er begehrte.„Nicht du bist Schuld an meinem Tod,
„In den ich mit Freuden gehe,
»Ich gehorche der Liebe Zaubergeboth,
„Mir geschehe
„Nun ewig wohl oder wehe!" —