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Sie wackelt schnell,, man glaubt es kaum.
Das arme Kind im Schrecken,
Es laust, es kommt, als wie im Tram»,
Die Glocke wird cs decken.
Doch nimmt es richtig seinen Husch,
Und mit gewandter Schnelle,
Eilt es durch Anger, Feld und Busch,
Zur Kirche, zur Capelle.
Und jeden Sonn - und FeyertagGedenkt es an den Schaden,
Läßt durch den ersten GlockenschlagNicht in Person sich laden.
G ö t h e.
Der Todtentanz.
Der Thürmer, der schaut zu Mitten der NachtHinab auf die Gräber in Lage;
Der Mond, der hat Alles in's Helle gebracht)
Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.
Da regt sich ein Grab und ein anderes dann,
Sie kommen hervor, ein Weib da, ein MannIn weißen und schleppenden Hemden.
Das reckt nun, es will sich ergehen sogleich,
Die Knöchel zur Runde, zum Tanze,
Sv arm und so jung, und so alt und so reich;
Doch hindern die Schleppen am Tanze,
Und weil nun die Scham hier nicht weiter gebeut,Sie schütteln sich alle, da liegen zerstreutDie Hemdelein über den Hügeln.
Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein,Geberden da gibt es vertrackte;
Da klippert's und klappert's mitunter hinein,
Als schlüg' man die Hölzlein zum Tacte.
Das kommt nun dem Thürmer so lächerlich vor,
Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, in's Ohr.'Geh! hohle dir einen der Laken!