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Schmerz, ein Caper, der i m Meer eWilder Freuden immer kreuzt,Schleppt, stets stegreich, zur GaleereSclaven, die die Wollust reizt.
Zwar der Thor glaubt sich, so langeEr beym wiegenden GesängeDer Sirene träumt, beglückt!
Aber, Liebster, ein Verrückter,
Der, nicht wissend, daß ste drückt»Ruhig auf die Fessel blickt.
Ist der darum ein Beglückter,
Weil sein Wahnsinn ihn berückt?
Würde wohl in einer Stunde,
Wo in seinen Naserey'n
Sich der Kranke Wund' auf Wunde
Fühllos schlüge, der Gesunde,
Statt sich der Vernunft zu freu'n,Wünschen, auch verrückt zu seyn?
O, was würd' ein Lüstling, schauteDie Vernunft in seinen Traum!
Weh ihm! Weh dem gold'nen SaumAn dem Pallast, den er baute.
Und dem Innern leeren Raum!
Ach! her Menschheit erste Freundinn»Die Vernunft, darf es- nicht seh'n;Immer aus dem Wege geh'»
Muß er ihr» als einer Feindinn;
Und sein ängstliches BLAÜH'nIst, den Vorhang vorzuzieh'n.
Daß ja, wann er die GespensterSeiner Träum' im Arme drückt.
Die Vernunft nicht durch das FensterIn die Narrenscene blickt.
Was der Thor, und oft fü? volleZahlung des Gewissens, kauft.
Ist — das theure Recht zur RolleEines Narr'n. Ich selber standAn dem Markt einst. Ha! wie flogenMeine Augen auf den Tand!