Sie das, was sie suchen, nie.Selbst den Einsatz nicht, gewinnen.Das, was sie erfleh'n, um frohDurch ein mühevolles Leben,
Wie im Brittentanz, zu schweben,Wenn'S aus ihren Herzen floh.Kann das Glück nicht wieder geben.
Sie, die stets der EitelkeitGern den Narcenmantel wob;
Aber, zur Zufriedenheit,
Nie des Lieblings Seele hob;
Oft dazu den Samen streute.
Daß der Mensch sich gar entzweyteMit sich selbst im innern Streite;(Denn, wann lebt Vernunft einmahl,Selbst beym Weisen, wohl hierniedenMit der Sinnlichkeit in Frieden?Jene, wenn der Witz neutralBliebe, würde zwar vom ThroneNicht so leicht verdrängt, zumahlDa ihr Recht zur HerrscherkroneAußer allem Zweifel liegt:
Doch der Witz, der Witz betrügtWeisheit oft, daß sie nicht siegt.)Diese Göttinn nun, die minderFür die bied're Wahrheit ist,
Als für Schein und Trug und List,Stiller Tugend gern vergißt.
Die, mit Flattersinn der Kinder,Weist und Narren neckt und küßt.
Sie soll mich durch keine List,
Stolz von ihrem Thron herunter,Ihre Ketten tragen seh'n!
Männern ist's entehrend, unterIhrem Weiberstab zu steh'n!
Ganz von ferne will ich's seh'n,
Wie die angelockte MengeSich zu ihren Hallen drängt.
Und im wühlenden Gedränge