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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Aber nimmer um das RauschenIhrer Stadt, könnt' ich die FlurUnd den stillen Wald vertauschen.

Mögen Tausend noch so schönPreisen den beglänzten Plunder,

Deines Freundes Augen seh'n,

O Natur, nur deine Wunder!

Denn du. Holde, solltest hierSo vergebens steh'n, um mirDeine Freuden anzubiethen;

Und ich sollte weg von dir

Flieh'n, und, wie ein Sclav, die Thür

Zu Fortunens Tempel hüten?

Sollte, deiner Stille satt,

Nach dem großen Markte laufen,

Um Zufriedenheit zu kaufen,

Die der ganze Markt nicht hat.

Der im Schein des MorgennebelsSeine Prahlerey verhüllt,

Die den Wunsch des blinden PöbelsNur auf Augenblicke stillt?

Sollte mich so weit verführen,

Und vom Vorurtheil betäubt,

Mich durch Einbildung curiren.

Die das Übel nicht vertreibt?

Sollte, der Vernunft zum Spotte,

Von der Eitelkeit bethört.

Rasendtoll vor einem GotteKnien, der nicht sieht, noch hört?

Glanz des Glückes ist ein Götze;

Und die Thorheit fleht ihn anUm Zufriedenheit und Schätze,

Die er nicht gewähren kann.

Rennen sich die Narr'n nicht müde,

Und entfernen sich vom Ziel;

Setzen alles, Ruh und Friede,

Auf ein trügerisches Spiel:

Denn in dieser LotterieKönnen» wie sie'S auch beginnen,