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Wo der reinste Äther mildAus des Tages Urne quillt,
Wo die Aussicht nach dem Weisen,
An der Emma sich enthüllt.
Freund, wie schlug das Herz mir da.
Als ich von dem WagensitzeDunkel kaum die erste SpitzeDer geliebten Thürme sah,
Wo mein Gleim, der große Weise,
Strafend auf das Laster blitzt;
Aber sanft auch in dem KreiseSeiner holden Musen sitzt.
Und die Tugend, die nur leiseSeufzen darf, so gern beschützt;
Wo, von Amors süßem TäubchenSanft umschmeichelt, Klamer singt:
Wie ihn sein geliebtes WeibchenIn der Hirtenlaub' umschlingt.
Die, vor Lug und Trug und Sorgen,
Seine sich're Freystatt ist.
Wann ihr junges Laub der MorgenErst mit Rosenlippen küßt;
(Wann in Mayenthau gebadetBlumen aus dem grünen HainWisa hohlen kann, dann ladetIhn sein werthes Dörfchen ein);
Und wo Fischer *), die GefechteMit bejahrter Dummheit nichtScheuend, der Vernunft die Rechte,
Die ihr jene raubt', erficht;
Wo Lucanus **) in dem StaubeAlter Acten wühlen muß,
Dem, nur wie von einem RaubeWeggejagt, den sanften KußSüßre Weisheit geben muß!
, Freund! um diese Weisen nur,
", Verfasser einer heilsame» Abhandlung über Las Kalenderwesen , in de»fliegenden Blattern.
") Verfasser einer Halbcrstädt'fchen Geschichte.