Mein« Acten-Riemen statt dem Zaum,
Ihrer Mutter Strumpfband statt der Peitsche,Angeritten — ha! das geht durch's Mark!
Alle reiche Kleider, die der DeutscheVon Paris hohlt, sind dagegen Quark!
Wie du weißt, verschenkt' ich meinen Blessen,Und doch war der Blesse mir so werth lFür den Hafer, den er sonst gefressen,
Kauft' ich Fritzen manch' gemachtes Pferd,
Ging zu Fuß im Feld umher spazieren,
Und mit Freuden war ich lendenlahm.
Wenn am Abend nur mit seinen ThierenFritz mir im Galopp entgegen kam.
Aller Nationen Pferde kannte,
Aller Arten Hunde Nahmen nannte,
Und vom Tiegerthier in AfrikaSchreckliche Geschichten mir erzählte.
Und mich küssend, und mich streichelnd quälte:Nun erzähl' du auch mir was, Papa!
Werde, guter Heinrich, drum nicht böse.
Daß ich auch von dir mich trennen muß.
Ich, der nie Fortunens Gürtel löse,
Dem sie selten einen lauen KußNur erlaubet, soll ich armen Bauren,
Guten Rath, nach Louisdor-Gewicht,
Künftig geben? Und sie kalt bedauren.
Wenn für sie kein fetter Truthahn spricht?
Soll ich um ein Höschen für die Jungen,
Mit dem Schneider lärmen, zanken, droh'n.
Bis ich noch den Groschen abgedungen.
Ach! vielleicht des Mannes ganzen Lohn!
Willst du mich vor Sonnen-Aufgaiig wecken,
Noch ein Licht aus meinen Leuchter stecken.
Wann bey keinem Nachbar Licht mehr brennt»
Jede Mess ein Büchlein auszuhecken.
Das man in der nächsten nicht mehr kennt?
Sieh! dieß alles, war ich ohne kaltenSchauer, kaum einmahl recht denken kann.