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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Mit aufgestreiftem runden ArmDie spiegelblanken Teller reichen.

Sprich, was du willst, ja spotte schierSelbst über Deutschlands Potentaten,

Das Mädchen, ich bin gut dafür.

Wird dem Fiscal dich nicht verrarhen,

Und hinterm Stuhle, wie betäubt,

Nur lauern , ob vom HasenbratenFür sie ein Stückchen übrig bleibt!

So komm denn, und vergiß mir nicht.

Ein faltenleeres Angesicht,

Und deine Harfe mitzubriugen.

Wie sollen meine Jungen springen,

Und zu der rothen Gläser Klang,

Amalia so süß uns singen!

Wie wird mein Weibchen mich umschlingen.

Und froh verstummen im Gesang!

Laß immerhin im Leuchter-SaalDie reichern Leute, heut ein MahlVon dreyßig theuren Schüsseln halten.

Um dran acht Tage zu verdau'n:

Vergehen des Verdrusses FaltenNach einem Flügel vom Kapaun?

Und wird, vor einer Hummer-Schere,

Ein Hofmann wohl dem ander» trau'n?

Gibt Wein, und wenn's Tokayer wäre,

Dem Dummen Witz und gute Laun'?

Und füllet ein Concert von GraunDes Kopses und des Herzens Leere?

Doch wer, wie wir, beym FreundschastSmahlSich recht versteht mit seinem Herzen,

Dem brennt sein Talglicht unter ScherzenNoch hell beym ersten Sonnenstrahl,

Wenn längst die hundert weißen KerzenIm ränkevollen Marmorsaal,

Auf Kronen von Krystall erloschen,

Und seinen Hasen für acht Groschen,

Verdaut er, weiß es nicht einmahl.