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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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E r.

Dich nur sah ich, nur dich am Boden kniend, verdrießlich;

Mit der einen Hand hieltst das Gewand du hinauf.

S r e.

Ach, da flogen die Teller nach dir! Ich sorgte, den edlenFremdling träfe der Wurf kreisend geschlungenen Metalls.

E r.

Und doch sah ich nur dich, wie rasch mit der anderen Hand duKörbchen, Blumen und Kranz sammeltest unter dem Stuhl.

S i e.

Schützend tratest du vor, daß nicht mich verletzte der Zufall,

Oder der zornige Wirth, weil ich das Mahl ihm gestört.

E r.

Ja, ich erinn're mich noch; ich nahm den Teppich, wie einer,

Der auf dem linken Arm gegen den Stier ihn bewegt.

S i e.

Ruhe gebvth der Wirth und sinnige Freunde. Da schlüpft' ichSachte hinaus; nach dir wendet' ich immer den Blick.

E r.

Ach, du warst mir verschwunden! Vergebens sucht' ich in allenWinkeln des Hauses herum, so wie auf Straßen und Markt.

S i e.

Schamhaft blieb ich verborgen. Das unbescholtene Mädchen,

Sonst von den Bürgern geliebt, war nun das Mährchen des Tags.

E r.

Blumen sah ich genug und Sträuße, Kränze die Menge;

Aber du fehltest mir, aber du fehltest der Stadt.

S i e.

Stille saß ich zu Hause. Da blätterte los sich vom ZweigeManche Rose, so auch dorrte die Nelke dahin.

E r.

Mancher Jüngling sprach auf dem Platz: da liege» die Blumen!Aber die Liebliche fehlt, d?e st« verbände zum Kranz.