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Könnt' ihn dir die Musenhuld vergüten,l Diesen Weg, der über Leichen ging?
Menschen fielen, gleich gemähten Ähren,
Ach, sie fielen dir, du großer Mann!
Da, da war es. als dein Herz in ZährenAus den blutbespritzten Lorbeer rann. —
Hier der See, und dort des Stromes ZluthenSpiegelten zurück das Todesschwert;
Dieser Himmel sah das Opfer bluten;
Dieser Hügel war ein Opferherd;
Hier im Bach hat Menschenblut' geflossen;
Wo der Halm im Monde zuckend nickt.
Hat vielleicht ein Auge, halb geschlossen.
Nach der Heimathgegend hingeblickt.
Da wo die Eikad' im Küstern ThaleDurch die Nacht der Ulmenwaldung tönt.
Da, da hat vielleicht zum letzten MaleManches zarte Lebewohl gestöhnt.
Und der still« Wandrer, welcher traurigSich dem Grau'n der Gegend überläßt.
Fühlt ein dumpfes Ahnen, das so schaurigIhm den Athemzug zusammen preßt.
War es Klang von einer fernen Quelle,
Was so dumpf zu meinem Herzen sprach?
Oder schwebt Geseufz' um jede Stelle,
Wo ein Herz, ein Herz voll Liebe, brach?
Ist es Wandel einer düstern Trauer,
Was am Sumpf dem Hagebusch entrauscht.
Und nun schweigt, und, wie ein dunkelgrauerNebelstreif, im Nachtgeflüster lauscht?
Wandelst du dort, arme Mädchenseele,
Der die Wuth den holden Freund entriß?
Schattest du dort um die TodtenhöhleDurch das Nachrgrau'u deiner Finstecniß? —
Aber still! was flimmert durch die Zweige,Wie ein weißer, schleyerheller Geist?
Jeder rohe Laut der Wildniß schweige!
Diese Stell' ist heilig! hier fiel Kleist.