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asklepiadeische Versmaß, bestehend aus zwölfsylbige»asklepiadeischen Versen:
j L38 idtuvis I eclite reZ ^ ilius.
Dieser heißt der kleinere asklepiadeische Vers; der große ist:
Beyde Verse werden entweder allein gebraucht, oder derkleinere wechselt mit einem glykonischen(8>c ts <Iiva potens O^pri. Ulorat I. Oäe 3.), oder es folgtauf drey kleinere ein pherekratischer
oder auf zwey kleinere asklepiadeische ein pherekratischer undein glykonischer.
B e y s p i e l.
Schön ist. Mutier Natur, deiner Erfindung Pracht,
Auf die Fluren verstreut, schöner ein froh Gesicht,
Das den großen Gedanken
Deiner Schöpfung noch einmahl denkt.
Klopstock.
Man sehe auch dessen Ode: Friedrich der Fünfte, undHorazens sechste Ode des ersten Buches.
Die übrigen kunstreichen Versmaße der antiken Lyrik, wiez. B. das archilochische mir seinen Unterarten, das alkmanische,das jonische u. s. w. gehören in eine ausführliche Metrik.
§. 29.
Die Doppelstrophen.
So wie die einfachen Strophen nur aus einem Periodebestehen, der am Ende einen Hauptruhepunct hat; so bestehtdie Doppelstrophe aus Versen, die zwey rhythmische Haupt-reihen bilden. Sie thun in der lyrischen Poesie, insbesondereim höhern Lied, gute Wirkung, vorzüglich, wenn die zweyteHälfte der Strophe auch den Rhythmus ändert und ein ande-