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c) Das Zusammenwirken aller productiven Kräfte/ wel-che zwar instinckmäßig schaffen und bilden/ ohne deutliches Be-wufitseyn ihrer Function selbst und der Regeln/ aber nichtohne Besonnenheit.
6) Zdealisches Auffassen und Anschalten des begeisterndenGegenstandes in der Phantasie.
«) Die durch Übung zur Fertigkeit erhobene Bildungs-fähigkeit des Stoffes/ mit der dadurch bewirkten Darstellungs-Leichtigkeit.
§- 7 -
Sprache der Prosa, und Sprache der Poesie.
Der Unterschied zwischen Prosa und Poesie ist gleichdemjenigen zwischen D e n k e n und Dichten. So wie nundas Denken in der Vorstellung gewiffer Gegenstände durchBegriffe besteht, so ist der unmittelbare Zweck der pro-saischen Darstellungsform die Mittheilung von Vor-stellungen und Erkenntnissen. Hier muß also die Thätigkeit desVerstandes die vorherrschende seyn.
Das Dichten besteht in einem harmonischen Zusammen-wirken der idcalisirenden Phantasie und des mächtig aufgereg-ten Gefühlsvermögens. Die poetische Sprache geht dem-nach, als Darstellungsform, auf höchste Versinnlichung undlebendigste Anschaulichkeit des darzustellenden Gegenstandes.
Die Prosa nähert sich wohl manchmahl auch dem Gebie-the der Poesie, und dann entsteht die sogenannte poetischeProsa.
Tadclfrey ist die poetische Prosa,
a) wenn sie poetisch ist in Hinsicht auf ihren Gegen-stand;
b) wenn sie von einem poetischen Geiste belebt
wird.
Fehlerhaft wird sie aber stets, sobald sie auch in ihreräußern Form poetisch seyn will, z. B. durch zu viele bild-