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600-jährige Jubiläums-Feier Düsseldorfs vom 13. bis 16. October 1888 : 1288 - 1888 ; Fest-Aufführung im Stadt-Theater bestehend aus Dichtung ... und lebenden Bildern
Entstehung
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Auch unser Land sah blitzend HelmzimierUnd reisgen Tross und Volk in klirrnder Wehre;Denn Eisen gegen Eisen klang auch hier,

Das Banner flog es splitterten die Speere.

Und Bergsche Faust verstand das Waffenschwingen;Denn selbstgeschmiedet waren ja die Klingen.

Und als Graf Adolfs Kriegesruf erklang,

Hat manche Faust den Hammer fahren lassen,Den in der Schmiede auf ein Schwert sie schwang,Kampflüstern nach des Schwertes Griff zu fassen.Auch hier im Dörflein an der Düssei MündenWar mancher Flachskopf wohl im Helm zu finden.

Bei Worringen am Rheine tobt die Schlacht,

Zu wildem Kneuel ist Heer in Heer verschlungen,Und Schwert an Schwert, Harnisch an Harnischkracht,

Und Mann an Mann wird auf und ab gerungen.Der Krummstab und der Fürstenscepter rechtenWird geistlich, weltlich Schwert den Sieg erfechten?

Und unberührt im zweiten Treffen noch

Der Bergschen Rüstzeug in der Sonne gleisset;

Graf Adolph hebet sich im Sattel hoch:

Jetzt zeigt, wie hart Ihr EuerenStahl geschweisset!Und in der Kriegsgeschichte steht's zu lesen,

Wie hart bei Worringen ihr Stahl gewesen.

Die Sonne sank, entschieden war der Streit,

Der Kurfürst Erzbischof er war gefangen.Nachklingts für uns bis auf die heutge Zeit,Dass siegreich damals Bergsche Waffen klangen.Denn damals ward in dem erfolgten FriedenDes Dörfleins an der Düssei Loos entschieden.

Graf Adolph sprach: zum Handel auf dem RheinFehlt meinem Land bis jetzt der rechte Schlüssel,Das Recht der Stadt muss drum verliehen seinDort jenem Dörflein zwischen Rhein und Düssei,Dass Schiffe können dort vor Anker bleiben,

Im Bergschen Land die Waare zu vertreiben.

fk .