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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Wifdßeit auf und zeigte Häufig jene gefäßrßicßfte Torrn, weßcßedie trockene ßenannt ifi. Hierßei vermocßte der Körper das ausden Bfutgefäßen tnaffenßaft aßgefonderte Wajfer nicßt einmaßauszutreißen. Binnen wenigen Stunden verdorrte der Krankeunderftickte am pecßartig zäße gewordenen Bßut unter Krämpfenund ßeiferen Kfagen. Woßf ißm, wenn, was zuweifen gefcßaß,der Ausßrucß nacß feicßtem Ußefßefinden in Gefaßt einer tiefenOßnmacßt erfofgte, aus der er nickt meßr oder kaum nocß er*wacßte. Anfang Juni füßßten ficß in der Stißße die Ifoßierßarackendes Ofpedaße civico, in den Heiden Waifenßäufern Begann es anPfatz zu mangeßn, und ein fcßauerßicß reger Verkeßr ßerrfißtezwifcßen dem Kai der neuen Tundamente und San Micßeße, derTriedßofsinfeß. Ader die Turcßt vor aßßgemeiner Scßädigung, dieRückficßt auf die kürzßiS eröffnete Gemäßdeausfießßung in denöjfentficßen Gärten, auf die gewaßtigen Ausfiäßße, von denen imTaßße der Panik und des Verrufes die Hoteßs, die Gefcßäfte, dasganze vießfäßtige Tremdengewerße ßedroßt waren, zeigtefidßmäcß*tiger in der Stadt aßs Waßrßeitsßieße und Acßtung vor inter*nationaßen Aßmacßungen; fiie vermocßte die Beßörde, ißre Pofitikdes Verjcßweigens und des Aßßeugnens Hartnäckig aufrecßt zuerßaßten. Der oßerfie Medizinaßßeamte Venedigs, ein verdienterMann, war entrüfiet von feinem Pofien zurückgetreten und unterder Hand durcß eine gefügigere Perfönßicßkeit erfetzt worden.Das Voßk wußte das; und die Korruption der OSeren zufammenmit der ßerrfcßenden Unficßerßeit, dem Ausnaßmezufitand, inwefcßen der umgeßende Tod die Stadt verfitzte, Bracßte eine ge*wiffe Entfittficßung der unteren Scßicßten Hervor, eine Ermuti*gung ficßtfcßeuer und antifoziaßer Trieße, die ficß in Unmäßig*Seit, Scßamßofigkeit und wacßfender Kriminafität Bekundete.Gegen die Reget Bemerkte man aßends viefe Betrunkene; Bös*

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