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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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dem Tempefgegeniißerfiegenden Seite, In der Enge verßärkte ß<£der Gerucß. An den Straßenecken ßafieten gedruckte Anfcßfäge,durcß weßcße die Bevölkerung wegen gewffer Erkrankungendes gaßrifcßen Syfiems, die ßei diefer Witterung an der Tages-ordnung feien, vor dem Genußfe von Äußern und Mufcßeßn,aucß vor dem Waffer der Kanäleßadtväterficß gewarnt wurde.Die ßefcßönigende Matur des Erfaßtes war deutßicß. Volks-gruppen ßanden ßcßweigßam auf Brücken und Pfätzen ßei-ßammen; und der Tremde ßand ßpürend und grüßefnd unterißnen.

Einen Ladeninßaßer, der zwißcßen Koralßenßcßnüren undfafßßen Ametßyßt- Gefcßmeiden in der Türe feines Gewößßesfeßnte, ßat er um Auskunß üßer den fatafen Gerucß. Der Mannmaß ißn mit fcßweren Augen und ermunterte ficß ßafiig.EinevorßeugendeMaßregef, mein Herr!" antwortete er mit Geßärden-ßpief.Eine Verfügung der Polizei, die man ßiEigen muß. DiefeWitterung drückt, der Scirocco der Gefundßeit nicßt zuträg-ficß. Kurz, Sie verßeßen, - eine vie(hießt üßertrießene Vorficßt..."Afcßenßacß dankte ißm undging weiter. Aucß auf dem Dampfer,der ißn zum Lido zurücktrug, fpürte er jetzt den Gerucß deskeimßekämpfenden Mittefs.

Ins Hotef zurückgekeßrt, ßegaß er ßieß fogfeieß in die Haffezum Zeitungstifcß und ßieft in den Bfättern Umfcßau. Er fandin den fremdfpracßigen nießts. Die ßeimatfießen verzeießneten Ge-rücßte, führten ßeßwankende Ziffern an, gaßen amtfieße Ad-feugnungen wieder und ßezweifeften deren Waßrßafiigkeit. Soerkfärte ficß der Aßzug des deutjeßen und ößerreicßifcßen Efe-mentes. Die Angehörigen der üßrigen Nationen wußten offen-bar nießts, ahnten nießts, waren noch nicßt beunruhigt.Manfoffßßweigen!" daeßte Afcßenßacß erregt, indem er die Jour-

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