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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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knapp geworden, afs er auffiand. Es fügte fick, daß int fefßenAwgenßfick Tadzio durcß die Gfastür ßereinkam.

Er kreuzte, zum Tifcße der Seinen geßend, den Weg des Auf-ßrecßenden,fißfug vordem graußaarigen, ßocßgeftirnten Mann ße-fcßeiden die Augen nieder, umfienacß feiner fießficßen Art fogßeicßwieder weicß und vod zu ißm aufzufcßfagen und war vorüßer.Adieu, Tadzio! dacßte Afcßenßacß. Icß faß dicß kurz. Undindemer gegen feine Gewoßnßeit das Gedacßtewirkficß mit den Lippenausßifdete und vorficß ßinfpracß, fügte er ßinzu: Sei gef eg net!-Er ßießt dann Aßreife, verteifte Trinkgefder, ward von demkßeinen feifen Manager im franzöflfißen Geßrock veraßfßiedetund verfieß das Hotef zu Tuß, wie er gekommen, um ßcß, ge~fofgt von dem Handgepäck tragenden Hausdiener, durcß dieweiß ßfüßende AJTee quer üßer die Infeß zur Dampferßrücke zußegeßen. Er erreicßt fie, er nimmt Pfatz, - und was fofgte, wareine Leidensfaßrt, kummervod, durcß ade Tiefen der Reue.

Es war die vertraute Taßrt üßer die Lagune, an San Marcovorßei, den großen Kanaf ßinauf. Afcßenßacß faß auf der Ru nd-ßank am Buge, den Arm aufs Geßänder geftützt, mit der Handdie Augen ßefcßattend. Die öjfentß'cßen Gärten ßßießen zurück,die Piazzetta eröjfnete ßcß nocß einmaf in fürftf'cßer Anmut undward verfaßen, es kam die große Tfucßt der Pafäfte, und afsdie Wajferfiraße ficß wendete, erfcßien des Riafto präcßtig ge-fpannter Marmorßogen. Der Aßfcßtedneßmende fcßaute, undfeine Bruft war zerriffen. Die Atmospßäre der Stadt, diefenfeis faufigen Gerucß von Meer und Sumpf, den zu ffießen esißn fo feßr gedrängt ßatte, - er atmete ißn jetzt in tiefen, zärt-ficß fcßmerzficßen Zügen. War es mögficß, daß er nicßt gewußt,nicßt ßedacßt ßatte, wie feßr fein Herz an dem affen ßing9 Wasßeute morgen ein ßafßes Bedauern, ein feifer Zweifef an der

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