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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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geworfenen Nafe fießen ihn durchaus nicßt itafienifcßen SSfageserfcßeinen. Oßgfeicß eßer fcßmäcßtig von Leißesßeßcßaffenßeit,fo daß man ißn für feinen Beruf nicßt fonderficß gefcßicßt ge=gfaußt ßätte, füßrte er das Ruder, ßei jedem Scßfage den ganzenKörper einfetzend, mit großer Energie. Ein paarmaf zog ervor Anßrengung die Lippen zurücß und entßfößte feine weißenZäßne. Die rötficßen Brauen gerunzeft, ßficßte er üßer den Gaßßinweg, indem er ßeßimmten, faß großen Tones erwiderte:

~ Sie faßren zum Lido.

Afcßenßacß entgegnete:

- AdTerdings. Ader icß ßaße die Gondef nur genommen, ummicß nacß San Marco üßerfetzen zu [affen. Icß wünfcße denVaporetto zu ßenutzen.

- Sie ßönnen den Vaporetto nicßt ßenutzen, mein Herr.

~ Und warum nicßt?

- Weif der Vaporetto fein Gepäcf ßefördert.

Das war ricßtig; Afcßenßacß erinnerte ßcß. Er fcßwieg. Aderdie fcßroffe, üßerßeßficße, einem Tremden gegenüßer fo wenigfandesüßfitde Acrt des Menfcßen ßcßien unfeidficß. Er fagte:

~ Das meine Sacße. ViefTeicßt wi(T icß mein Gepäcß in Ver-waßrung geßen. Sie werden umßeßren.

Er ßfieß ßilf. Das Ruder pfätfcßerte, das Waff er fcßfug dumpfan den Bug. Und das Reden und Raunen ßegann wieder: derGondofier fpracß zwifden den Zäßnen mit ßcß fefßfi.

Was war zu tun 9 AJfein auf der Tfut mit dem fonderßar un-ßotmäßigen, unßeimficß entfcßfoffenen Menfcßen, faß der Rei-fende fein Mittel feinen Wiffen durcßzufetzen. Wie weicß er üß-rigens rußen durfie, wenn er ficß nicßt empörte. Hatte er nicßtgewünfcßt, daß die Taßrt fange, daßße immer dauern möge?Es war das Kfügßte, den Dingen ißren Lauf zu [affen, und es

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