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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Wefen und innerfite Natur des Tafentes gegoften, und um ißret »wißen ßatte er das Gefaßtgezügeft und erßäftet, weif er wußte,daß es geneigt, ßicß mit einem frößficßen Ungefäßr und miteiner ßafßen VofTßommenßeit zu ßegnügen. Räcßteßcß nun aßodie geßnecßtete Empfindung, indem fie ißn verfieß, indem fiefieine Kunfi fürder zu tragen und zu ßejfügefn fließ weigerteund ade Lufi, ades Entzücßen an der Tonn und am Ausdrucßmit fließ ßinwegnaßm ? Nicßt, daß er Scßßecßtes ßerfiedte: Dieswenigßens war derVorteiffeiner Jaßre, daß er fließ feiner Meifier*fißafl jeden Augenßficß in Gefaflfenßeit fleßer faßfte. Aßer erfeßßfi, wäßrend die Mation fie eßrte, er ward ißrer nicßt froß,und es Jcßien ißm, afs ermangfe fein Werß jener Merßmafe feu*rig fließender Laune, die, ein Erzeugnis der Treu de, meßr afsirgend ein innerer Geßaßt, ein gewießtigerer Vorzug, die Treudeder genießenden Weft ßifdeten. Er fareßtete floß vor dem Som=mer auf dem Lande, adein in dem ßfeinen Haufe mit der Magd,die ißm das Effen ßereitete, und dem Diener, der es ißm auftrug; fareßtete fließ vor den vertrauten An geflößten der Berg -gipfle f und = Wände, die wiederum feine unzufriedene Langflam=ßeit umßeßen würden. Und fo tat denn eine Einfcßaftung not,etwas Stegreifdafein, Tagdießerei, Ternfufl und Zufußr neuenBfutes, damit der Sommer ertragfieß und ergießig werde. Reifenaffo, ~ er war es zufrieden. Nicßt gar weit, nicßt gerade ßis zuden Tigern. Eine Nacßt im Scßfafwagen und eine Siefia vondrei, vier Wocßen an irgend einem Afferweftsferienpfatze im fie*ßenswürdigen Süden . . .

So daeßte er, wäßrend der Lärm der efeßtrifeßen Tram dieUngererfiraße daßer fließ näßerte, und einfleigend ßefcßfoß er,diefen ABend dem Studium von Karte und Kursßucß zu wid~men. Auf der Pfattform fie( ißm ein, naeß dem Manne im Bafia

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