Elfter Teil.
(Meinem Freunde Otto Grautoff.)
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Man erinnert sich dieser oder jener Person, mandenkt nach, wie es ihr gehen mag, und plötzlichfällt einem ein, daß sie nicht mehr ans den Trot-toirs umher spaziert, daß ihre Stimme nicht mehrin dem allgemeinen Stimmenkonzert mitklingt, son-dern daß sie einfach auf immer vom Schauplatz ver-schwunden ist und irgendwo draußen vorm Thoreunter der Erde liegt.
Die Konsulin Buddenbrook, geborene Stüwing,die Witwe Onkel Gottholds war tot. Auch ihr, dieehemals die Ursache so heftigen Zwists in der Fa-milie gewesen war, hatte der Tod seine sühnendeund verklärende Krone aufgesetzt, und ihre dreiTöchter, Friederike, Henriette und Pfiffi fühlten nundas Recht, den Kondolationen ihrer Verwandten einebeleidigte Miene entgegenzusetzen, als wollten siesagen: „Da seht, eure Verfolgungen haben sie indie Grube gebracht!" . . . Obgleich die Konsulinsteinalt geworden war. . .
Auch Madame Kethelsen hatte den Frieden. Nach-