Neunter Teil.
(Paul Ehrenberg, dem tapferen Maler, zurErinnerung an unsere Münchener musika-lisch-litterarischen Abende.)
1 .
Hinter den beiden Herren, dem alten Doktor Gra-bow und dem jungen Doktor Langhals, einem An-gehörigen der Familie Langhals, der etwa seit einemJahre in der Stadt praktizierte, trat Senator Bud-denbrook aus dem Schlafzimmer der Konsulin indas Frühstückszimmer und schloß die Thür.
„Darf ich Sie 'bitten, meine Herren ... aufeinen Augenblick," sagte er und führte sie die Treppehinauf, über den Korridor und durch die Säulen-halle ins Landschaftszimmer, wo des feuchten undkalten Herbstwetters wegen schon geheizt war. „MeineSpannung wird Ihnen begreiflich sein. . . nehmenSie Platz! Beruhigen Sie mich, wenn es irgendmöglich ist!"
„Potz Tausend, mein lieber Senator!" antworteteDoktor Grabow, der sich, das Kinn in der Hals-