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dem sie sich während der letzten Jahre mit derGicht hatte plagen müssen, war sie sanft, einfältigund kindergläubig dahingegangen, beneidet von ihrergelehrten Schwester, die immer noch hie und dagegen kleine rationalistische Anfechtungen zu kämpfenhatte und, obgleich sie beständig buckliger und win-ziger wurde, durch eine zähere Konstitution an dieseschlechte Erde gebannt war.
Konsul Peter Döhlmaun war abgerufen worden.Er hatte sein ganzes Vermögen verfrühstückt, warschließlich dem Hunyadi-Janos erlegen und hinterließseiner Tochter eine Rente von zweihundert Markjährlich, indem er es der öffentlichen Pietät gegenden Namen Döhlmann anheimgab, sie durch Auf-nahme in das Johannis-Kloster zu versorgen.
Justus Kröger war ebenfalls abgeschieden, unddas war schlimm; denn nun hinderte niemand mehrseine schwache Gattin, das letzte Silberzeug zu ver-kaufen, um dem entarteten Jacob Geld schicken zukönnen, der irgendwo draußen in der Welt seinLotterleben führte. . .
Was Christian Buddenbrook betrifft, so hätte manihn vergebens in der Stadt gesucht; er weilte nichtmehr in ihren Mauern. Ein knappes Jahr nachdem Tode seines Bruders, des Senators, war ernach Hamburg übergesiedelt, woselbst er sich miteiner Dame, der er längst schon nahe gestanden,mit Fräulein Aline Puttfarken vor Gott und denMenschen vermählt hatte. Niemand hatte ihm weh-ren können. Sein mütterliches Erbe zwar, dessen