Achter Teil.
(Meinem Bruder Heinrich, dem Menschenund dem Schriftsteller, zu Ehren.)
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Wenn Herr Hugo Weinschenk, seit einiger ZeitDirektor im Dienste der städtischen Feuerversiche-rungsgesellschast, mit seinem geschlossenen Leibrock,seinem schmalen, schwarzen, auf männliche und ernsteArt in die Mundwinkel hineingewachsenen Schnurr-bart und seiner etwas hängenden Unterlippe, wie-genden und selbstbewußten Schrittes über die großeDiele schritt, um sich von den vorderen Bureanxin die Hinteren zu begeben, wobei er seine beidenFäuste vor sich hertrug, und die Ellenbogen inlegerer Weise an den Seiten bewegte, bot er dasBild eines thätigen, wohlsituierten und imponie-renden Mannes.
Andererseits war Erika Grünlich, nun zwanzig-jährig: ein großes, erblühtes Mädchen, srischfarbigund hübsch vor Gesundheit und Kraft. Führte derZufall sie die Treppe hinab oder an das obere Ge-länder, wenn eben Herr Weinschenk des Weges kam— und der Zufall that dies nicht selten — so nahm