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und blickte von dort aus blinzelnd zur Bahre hin-über; erst als Frau Permaneder, ganz in Schwarzgehüllt und verschnupft vom Weinen, vom Wohn-zimmer aus, zwischen den Portieren erschien undsie mit sanften Worten zum Nähertreten einlnd,wagte sie sich ein Stückchen weiter auf der parket-tierten Fußbodenfläche vorwärts. Sie stand, dieHände auf ihrem hervortretenden Leibe gefaltet, undblickte mit ihren schmalen, schwarzen Augen auf diePflanzen, die Armleuchter, die Schleifen, all dieweiße Seide und in Thomas Buddenbrooks Angesicht.Es wäre schwer gewesen, den Ausdruck ihrer bleichenund verwischten Wöchnerinnenzüge bei Namen zunennen. Schließlich sagte sie „Ja. . .", schluchzteeinmal — ein einziges Mal — ganz kurz und un-deutlich auf und wandte sich zum Gehen.
Frau Permaneder liebte solche Besuche. Siewich nicht aus dem Hause und überwachte mit un-ermüdlichem Eifer die Huldigungen, die man dersterblichen Hülle ihres Bruders darzubringen sichdrängte. Unter Anwendung ihrer Kehlkopfstimmeverlas sie viele Male die Zeitungsartikel, in denen,wie zur Zeit des Geschäftsjubiläums, seine Ver-dienste gefeiert, der unersetzliche Verlust seinerPersönlichkeit beklagt wurde. Sie war im Wohn-zimmer zugegen bei allen Condolenz-Visiten, dieGerda im Salon entgegennahm; und die fandenkein Ende, ihre Zahl war Legion. Sie hielt mit ver-schiedenen Personen Konferenzen ab in Betreff desBegräbnisses, das sich unsäglich vornehm gestalten