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Masse im Schatten vor sich zu sehen. . . nur diesgab ihm das Gefühl der Separation und Sicherheit,jenen blinden Rausch des Sich-Produzierens, in demer seine Erfolge erzielte. Ja, eben dieser rauschartigeZustand der Aktion war es, der ihm allgemach zudem weitaus erträglichsten geworden war. Wenner, das Weinglas zur Hand, am Tische stand undmit liebenswürdigem Mienenspiele, gefälligen Gesten,und geschickt vorgebrachten Redewendungen, welcheeinschlugen und beifällige Heiterkeit entfesselten, einenToast ausbrachte, so konnte er trotz seiner Blässeals der Thomas Buddenbrook von ehedem erscheinen;viel schwerer war es ihm, in unthätigem Stillesitzendie Herrschaft über sich selbst zu bewahren. Dannstiegen Müdigkeit und Überdruß in ihm empor, trüb-ten seine Augen und nahmen ihm die Gewalt überseine Gesichtsmuskeln und die Haltung seines Kör-pers. Nur Ein Wunsch erfüllte ihn dann: diesermatten Verzweiflung nachzugeben, sich davonzustehlenund zu Hause seinen Kopf auf ein kühles Kissen zulegen.
Frau Permaneder hatte in der Fischergrube zuAbend gegessen und zwar allein; denn ihre Tochter,die gleichfalls gebeten worden war, hatte nachmittagsihrem Gatten im Gefängnis einen Besuch gemachtund fühlte sich, wie stets in diesem Falle, ermüdetund unwohl, weshalb sie zn Hause geblieben war.
Frau Antonie hatte bei Tische über Hugo Wein-schenk gesprochen, dessen Gemütszustand äußerst