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nicht ohne Anspruch auf Vornehmheit eingerichtetenStockwerk am Lindenplatze. Es war eine hübschekleine Wohnung, und an der Etagenthür stand aufeinem blanken Kupferschilde in zierlicher Schrift zulesen: A. Permaneder-Buddenbrook, Witwe.
Kaum aber stand das Haus in der Mengstraßeleer, als auch schon eine Schar von Arbeitern amPlatze erschien, die das Rückgebände abzubrechen be-gannen, daß der alte Mörtelstaub die Luft verfin-sterte . . . Das Grundstück war nun endgültig inden Besitz Konsul Hagenströms übergegangen. Erhatte es gekauft, er schien seinen Ehrgeiz darein ge-setzt zu haben, es zu kaufen, denn ein Angebot, dasHerrn Sigismund Gosch von Bremen aus zugegan-gen war, hatte er unverzüglich überboten, und erbegann nun, sein Eigentum in der ingeniösen Artzu verwerten, die man seit langer Zeit an ihm be-wunderte. Schon im Frühjahr bezog er mit seinerFamilie das Vorderhaus, indem er dort nach Mög-lichkeit Alles beim Alten beließ, vorbehaltlich kleinergelegentlicher Renovierungen und abgesehen voneinigen sofortigen, der Neuzeit entsprechenden Ände-rungen; zum Beispiel wurden alle Glockenzüge ab-geschafft und das Haus durchaus mit elektrischenKlingeln versehen. . . Schon aber war das Rück-gebäude vom Boden verschwunden, und an seinerStatt stieg ein neues empor, ein schmucker und luf-tiger Bau, dessen Front der Bäckergrube zugekehrtwar und der für Magazine und Läden hohe undweite Räume bot.