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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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nicht auf, zu stricken; im Gegenteile, die Schnellig-keit, mit der die Nadeln sich in ihren Händen umeinander bewegten, nahm merklich zu.

O gewiß, er wird es kaufen, er wird das Ganzekaufen," sagte sie, und es war die Kehlkopfstimme, derensie sich bediente.Warum sollte er es nicht kaufen,nicht wahr? Es läge effektiv kein vernünftiger Sinndarin."

Und mit emporgezogenen Brauen blickte sie durchdas Pincenez, das sie jetzt bei Handarbeiten ge-brauchen mußte, aber durchaus nicht richtig aufzu-setzen verstand, steif und fest auf ihre Nadeln, diemit verwirrender Geschwindigkeit und leisem Ge-klapper um einander wirbelten.

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Weihnachten kam, das erste Weihnachtsfest ohnedie Konsulin. Der Abend des vierundzwanzigstenDezembers wurde im Hause des Senators begangen,ohne die Damen Buddenbrook aus der Breitenstraßeund ohne die alten Krögers; denn wie es nun mitden regelmäßigenKindertagen" ein Ende hatte,so war Thomas Buddenbrook auch nicht geneigt, alleTeilnehmer an den Weihnachtsabenden der Konsulinnun seinerseits zu versammeln und zu beschenken.Nur Frau Permaneder mit Erika Weinschenk undder kleinen Elisabeth, Christian, Klothilde, die Kloster-dame, und Mademoiselle Weichbrodt waren gebeten,welch' letztere ja nicht abließ, am fünfundzwanzigstenin ihren heißen Stübchen die übliche, mit Unglücks-fällen verbundene Bescheerung abzuhalten.