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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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gebrauchen würden, um ihnen erst dann das meineabzutreten und mich nach etwas Größerem umzu-thun; aber. . . Sie wissen," unterbrach er sich,daß meine Tochter Zerline und Bob, der Ältestemeines Bruders, des Staatsanwaltes, seit langenJahren verlobt sind . . . Die Hochzeit soll nun nichtallzu lange mehr hinausgeschoben werden. ZweiJahre höchstens noch. . . Sie sind jung destobesser! Aber kurz und gut, warum soll ich auf siewarten und mir die günstige Gelegenheit entgehenlassen, die sich mir augenblicklich bietet? Es lägeeffektiv kein vernünftiger Sinn darin. .

Zustimmung herrschte im Zimmer, und die Unter-haltung blieb ein wenig bei dieser Familienange-legenheit, dieser bevorstehenden Verehelichung stehen;denn da vorteilhafte Heiraten zwischen Geschwister-kindern in der Stadt nichts Ungewöhnliches waren,so nahm Niemand Anstoß daran. Man erkundigtesich nach den Plänen der jungen Herrschaften, Pläne,die sogar schon die Hochzeitsreise betrafen. . . Siegedachten an die Riviera zu gehen, nach Nizza undso weiter. Sie hatten Lust dazu und warum alsouicht, nicht wahr? . . . Auch der jüngeren Kinderwurde erwähnt, und der Konsul sprach mit Behagenund Wohlgefallen von chnen, leichthin und mit Achsel-zucken. Er selbst besaß fünf Kinder und sein BruderMoritz deren vier: Söhne und Töchter ... ja, dankesehr, sie waren Alle wohlauf. Warum sollten sieübrigens nicht wohlauf sein nicht wahr? Kurz-um, es ging ihnen gut. Und dann kam er wieder